Ein Politiker in Delmenhorst

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Donnerstag, 24. August 2017

Briefmarken sammeln - Teil 2

Nachdem der erste Teil meiner Wahlplakatsammlung einer der beliebtesten Artikel auf diesem Blog geworden ist und wir ja in diesem Jahr wieder zwei Wahlkämpfe zu bestreiten haben, hier also endlich der zweite Teil der Sammlung.


Beginnen wollen wir mit Herrn Dr. Thiele. Anscheinend hat ein letzter Überlebender der "Violetten" inzwischen seinen Weg in die FDP gefunden. Zumindest kann man dieser Aussage weder zuviel Wirtschaftsfreundlichkeit noch neoliberale Züge andichten. Immerhin hat diese Kampagne für ein Mandat im Rat der Stadt Osnabrück gereicht. Informationen, ob in den Fraktionssitzungen, deren Vorsitzender er ist, geliebt und im Kreise gerollt wird, liegen leider hier nicht vor.

Dass ich kein Freund der "Alternative" bin, ist hinlänglich bekannt. Und dass ich aus diesen Gründen keine Propaganda der Rechtspopulisten verbreiten möchte, sollte auf der Hand liegen. Aber dass im Saarland Angst vor "Mutlikulti" herrscht, dass ist dann doch durchaus beachtenswert. Man fragt sind nur, was das ist? Mutli? Vielleicht abgeleitet von einer schweizer Verniedlichung des Wortes "Mut"?  Also, heisst die "Alternative" am Ende doch "Angst für Deutschland"?
Tja, Pirmin. Was soll man sagen. Scheiss Tag gehabt? Dope ist alle und dann kommt dieser Fotoonkel und will unbedingt ein Wahlplakatfoto von Dir machen? Ja, aber dann bekommt er halt das ganze Progamm. Schnutte und Naturlocken. Was will man mehr. Immerhin hat es inzwischen wohl ein Relaunch von Pirmin gegeben, inzwischen geht der Beste sogar als richtiger Politiker durch.
Auch das Bild von Benita Horst hat durchaus technische Mängel, aber das muß sie am Ende mit ihrem Fotografen abmachen. Geld wird er ja dafür nicht bekommen haben. Aber den Vor- und den Nachnamen im Satz zu vertauschen, das hätte doch jemanden auffallen müssen.
 Falls jemand den Eindruck hat, es ginge hier nur um FDP-Bashing. Nein, dem ist nicht so, es ist einfach nur so, dass die FDP anscheinend alles auf die Strasse bringt, was geht. So auch hier, Dr. Thorsten Lieb, Mitglied des Ortsrats 12 (ich hätte mich ja eher für den Ortsrat 42 oder 1337 beworben ...), konnte natürlich ein Wortspiel mit seinem Namen nicht lassen. Das der neoliberale Look so nun überhaupt nicht dazu passt, geschenkt.
Sich als Gegenentwurf zu den GRÜNEN zu positionieren kann eine gute Idee sein. Aber Leute, Biber? Ernsthaft? Abschiessen? Das ist natürlich ein Problem, dass Wähler anzieht und Stimmen bringt. Biber! Abschiessen! Ja. Hier in Delmenhorst hat die FDP ja zumindest noch die Abschaffung der Hundesteuer gefordert. Aber Biber?
Zum guten Ende dann noch eines aus Mainz, quasi der Konterpart zu Dresden. Unsere Frau für Mainz. Und das Jahre bevor die "Ehe für Alle" gekommen ist. Visionär, anders kann man das nicht nennen.

Und nächstes Mal gibt es nicht soviel von der FDP. Versprochen. Es sei denn, die Jungs und Mädels hängen sich wieder so rein.

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