Ein Politiker in Delmenhorst

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Donnerstag, 10. Dezember 2009

Possen aus der Provinz

Es gibt da also diese Stadt in Niedersachsen. Die kleinste kreisfreie Stadt. Und in dieser kleinen Stadt gibt es den einen oder anderen stadteigenen Betrieb. Und, wie das so ist, gibt es für diese Betriebe auch Geschäftsführer und/oder Vorstände. Die Verträge und Bezüge dieser Angestellten werden im Allgemeinen hinter geschlossenen Türen von den zuständigen Ausschüssen verhandelt, da es sich um vertrauliche Personalangelegenheiten handelt. Sollte man meinen, in anderen Kommunen werden solche Dinge auch so gehandhabt. Nicht so im beschaulichen Delmenhorst. Hier herrscht hauen und stechen im Stadtrat, keine Fraktion ist der anderen grün (sic!). Ist ja auch kein Wunder, sitzt doch keine Fraktion mehr in der Zusammensetzung im Rat, in der sie vor drei Jahren angetreten ist. Jetzt wird dann also der Sozialneid gegenüber dem Geschäftsführer der GSG geschürrt. Warum eigentlich? Entweder ist man mit seiner Arbeit so zufrieden, das man den Vertrag verlängert und das Gehalt erhöht, oder man lastet ihm den Millionenverlust beim Verkauf der Wohnungen an, kündigt den Vertrag bzw. läßt ihn auslaufen und erhöht eben nicht das Gehalt. Kein Problem, oder? Aber mit solchen Dingen an die Öffentlichkeit zu gehen, und seinen eigenen Angestellten als Geldgierig hinzustellen, das ist keine Transparenz, das ist schon fast Mobbing. Und solch ein Verhalten findet der Delmenhorster Provinzpirat nicht gut. Es wird Zeit, das im nächsten Stadtrat Piraten sitzen.