Politik in Delmenhorst

Ansichten, Vorschläge, Meinungen und alles andere was uns zur Politik in Delmenhorst einfällt.
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Mittwoch, 22. September 2021

BriefmarkenBriefmarkenBriefmarkenBriefmarkenBriefmarkenBriefmarkenBriefmarkenBriefmarken

 
Hallo liebe Sammelnden, es ist an der Zeit eine neue Ladung Briefmarken abzuladen. Einiges hat sich hier in der letzten Zeit angesammelt, da wäre es doch geradezu gemein, Euch dieses vorzuenthalten.

Fangen wir mit einem lieben Nachbarn und Bekannten an, der es leider in unsere Sammlung geschafft hat. Lieber Frank, als Profi müsstest Du eigentlich ja die erste Regel des Plakatdesigns kennen, "Erscheint dir die Schrift auf dem Monitor zu groß, mach' sie doppelt so groß!". Wenn beim Autofahren nur die Worte "Schnulli-Bulli" hängen bleiben, ist das halt sehr ungünstig. Dass ich die rote Box mit den Namen höher gesetzt hätte, geschenkt. Leider hat es ja für dich nicht gereicht, vielleicht nächstes Mal.


Tja, lieber Christian Steinacker, hast Du den kostenlosen Probemonat von Adobe Photoshop gebucht? Und deine erste Collage produziert? Das ist vollkommen Ok, weil ja die Übung den Meister macht. Aber, hey, muss denn der erste Versuch gleich auf ein Plakat gedruckt werden? Hättest Du nicht wenigstens einen Profi mal die Belichtung anpassen lassen können? Davon mal abgesehen, dass die Idee nun auch nicht gerade sooo überzeugend ist. Was denn jetzt die Message des Plakats ist - man kann es nicht wissen.


Ach Florian, du alter Fux. Damit auch der Letzte das Wortspiel begreift, hast du dir gleich noch ein Stofftier auf die Schulter gesetzt. Wie pfiffig. Und wie trendy. Nicht. Cool und CDU, das passt einfach nicht. Wie wäre es denn gewesen, einfach mal zu Titeln: "Essen, wo sich Fuchs und Laschet Gute Nacht sagen!", oder "Für mehr Füchse in Essen!" - Das hätte wenigstens noch ein wenig Inhalt vermittelt. Aber Inhalte und CDU, das passt ja sowieso nicht so richtig. Ich tippe mal, dass das für den Bundestag nicht reicht für Dich, mach' dir nichts draus, an den Plakaten wird es nicht gelegen haben. Glaube ich.






Kommen wir zu einem Plakat, das mich tatsächlich sehr geärgert hat. Zum einen weil die Aussage, "von der Hauptschule in den Bundestag" impliziert, dass Hauptschüler eigentlich nichts im Bundestag zu suchen hätten. Und das ist einfach nicht richtig. Wir haben sowieso schon zu viele Anwälte, Lehrer und Beamte im Parlament, ich wäre froh, wenn wir mehr Hauptschüler dort hätten, die einen "richtigen" Beruf gelernt haben und in ihrem Leben schon einmal etwas anderes als Berufspolitiker gewesen sind. Was mich aber noch viel mehr ärgert ist, dass Dejan Perc die eigentliche Aussage direkt konterkariert, in dem er mit einem "*" darauf hinweist, dass er selbstverständlich auch Abitur und Studium vorweisen kann. Er sagt also aus, dass man natürlich Abitur und Studium haben muss, um in den Bundestag zu kommen. Ach Dejan, hättest du doch einfach das "*" weggelassen und aus dem "." ein "!" gemacht - ich hätte dich hier gefeiert.


Oha, die CDU will nie wieder Straßen sperren. Da darf man ja mal gespannt sein, wie das denn wohl gehen soll. Kein Schlaglöcher mehr ausbessern, keine Fahrbahnbeläge mehr erneuern - aus Hannover wird dann zwangsläufig die größte Tempo 20 Zone Deutschlands, weil schneller kann man dann bald sowieso nicht mehr fahren. Ist das der Beitrag der CDU zum Klimaschutz? Also sozusagen, Geschwindigkeitsregulierung durch die Hintertür? Soviel Weitsicht hätte ich der CDU in Hannover ja überhaupt nicht zugetraut. Aber man lernt ja nie aus.



Kommen wir zum Schluss zur bildungsfernen Schicht Deutschlands, auch genannt "AfD". Die "Impflicht" für Kinder soll ausgeschlossen werden. Leutz von der "Alternative", wenn Euch die Wörter zu kompliziert sind, dann ersetzt sie doch durch Bilder, ihr wisst schon, so wie in den Lesebüchern in der 1. und 2. Klasse. Über den Inhalt eures Sharepics wollen wir dann mal gleich überhaupt nicht reden, nur soviel: Viele Kinder und Jugendliche wären froh, wenn sie endlich ein Impfangebot bekämen und dafür nicht mehr mit Masken in eiskalten Klassenräumen zu sitzen bräuchten.

Mittwoch, 11. August 2021

Briefmarken, die 14.

 


In der 14. Folge unserer Briefmarkensammlung starten wir mit einer Premiere: Das erste Video, dass es in unsere Sammlung geschafft hat. Herr Luczak von der, für ihre Onlinekompetenz bekannten CDU hielt es für eine richtig tolle Idee, doch einmal zu zeigen, wie man einen sogenannten "Wesselmann" aufstellt. Also zumindest wollte er mal so tun. Wir wissen jetzt nicht, ob Herr Luczak vielleicht ein heimlicher Gamer ist und meint, dass sich so ein Plakat auf im echten Leben durch den Zauberhammer von selber aufstellt, aber wie immer müssen die Komparsen die Arbeit machen und der Chef kann posen. Dass ausgerechnet die Antiklimapartei CDU mit einem Klimaslogan wirbt, geschenkt. Das glaubt denen eh niemand, dem wirklich etwas an der Zukunft liegt.


Auch der nächste Bewerber für die Briefmarkensammlung kommt von der CDU. Mario Röllig, der, der nicht mit der Meute heult. Vielleicht sollte Herr Röllig doch ein mal Gefühle zeigen. Der Mann darf im Jahr 2021 heulen. Das ist wichtig, sonst stauen sich schädliche Dinge in ihm auf - und das kann zu merkwürdigen Wahlplakaten führen. 
Normalerweise hätte schon das schlechte Foto fast gereicht für die Aufnahme in die Sammlung, aber davon gibt es ja leider viel zu viele. Aber diese subtilen Rot-Rot-Grünen Wölfe, Mensch Mario, da hast du echt mal einen rausgehauen. Fast so gut wie seinerzeit die "Nein"-Partei. Hauptsache dagegen. 








Machen wir weiter mit einem Stammgast in dieser Rubrik. Die FDP hat mal wieder den Slogangenerator laufen lassen. Christoph Meyer will die Wirtschaft einfach mal machen lassen. Da fragt man sich ja, wozu gehst du in die Politik, wenn doch die Wirtschaft alles machen soll? Und dass der komplett ungeregelte Kapitalismus irgendwas anderes regelt, als die Maximierung der Gewinne und den Abbau von allem, was eine gesunde, soziale und umweltbewusste Gesellschaft ausmacht, das muss nicht weiter ausgeführt werden, das erleben wir gerade Live und in Farbe. 






In Niedersachsen sind ja am 12.09. Kommunalwahlen. Diese sind für uns ja immer am ergiebigsten, allerdings halten wir uns dieses Mal aus Gründen ein wenig zurück. Aber, da nach unten immer noch Luft ist: "Kein Verbot von Autos". Puha. Hat auch niemand jemals gefordert. Zumindest keine ernsthafte politische Kraft. Das bestimmte Klassen von PKMWund LKW nicht in die Innenstädte dürfen, ja das gibt es. Und das hat ja auch zu einer Marktbereinigung geführt. Aber Elektroautos? 
Und selbst wenn es in einer Innenstadt eine Fußgängerzone gibt, ist die dann tot? Weil da kein Auto fährt? In der Fußgängerzone? Also ich weiß ja nicht. Vielleicht sollte die CDU nächstes Mal die Slogans vor der Bierverkostung entwerfen.






Und damit wir nicht immer nur auf dem liberal-konservativen Teil unserer politischen Landschaft angewiesen sind, hier ein schönes Beispiel für das derzeitige Problem der SPD. Es ist ja nicht so, dass die Genossen keine Ideen hätten. Teilweise ja auch sinnvolle und gute Ideen. Aber: Die SPD bekommt ihre Inhalte nicht vermittelt. Sie ist einfach zu sehr in sich selbst gefangen. Man sieht es an diesem Plakat. 76 Wörter auf einem Wahlplakat. Korrekt gegendert, damit sich auch alle wiederfinden. Aber: Wer soll das denn vom Fahrrad oder aus dem Auto lesen? Man druckt doch nicht das komplette Wahlprogramm auf ein Plakat. Vom selben Geld hätte man viele Flyer auf Recyclingpapier drucken und verteilen können. Die hätte wahrscheinlich eher jemand gelesen. Und ansonsten gilt die erste Regel des Plakatdesigners: "Sitzt du vor dem PC und die Schrift erscheint dir zu groß - mach' sie doppelt so groß".

Donnerstag, 30. Juli 2020

Briefmarken Corona Edition (11)

Hallo und Willkommen zur inzwischen 11. Fortsetzung der Ergebnisse des Sammelns von Wahlplakaten im Web. Fangen wir heute zur Ausnahme mal mit einem Plakat der sogenannten "Alternative für Deppen" an, die die Frau mit dem Sprung in der Schüssel - Entschuldigung Frau Spring-Räumschüssel ins Rennen schickt. Was genau diese Dame nun mit ihrem martialischen Auftreten bezweckt, nun wir werden es nicht erfahren. Ob sie als Alterspräsidentin des Brandenburgischen Landtags allerdings Respekt-schellen verteilt hat, darüber ist zumindest in den Medien nichts erschienen.
Machen wir weiter mit Martina Wild aus Augsburg. Die Idee, als Wahlplakat ein künstlerisch gestaltetes Motiv zu nehmen, Respekt, die ist nicht schlecht. Schlecht ist dann allerdings die Umsetzung. Leider. Aber vielleicht hätte man hier ein wenig mehr Vorauswahl bei der Bestimmung der Künstlerin gemacht, so dass die Kandidatin nicht wie eine Blumen liebende Serienmörderin auf dem Rückweg vom letzten Opfer aussieht. Ein typischer Fall von gewollt und nicht gekonnt.

Kommen wir zur CDU, die ihre vollständige Empathielosigkeit für die Probleme unserer Zeit nicht treffender als mit diesem Meme zeigen konnte. Kein Wahlplakat, aber so bodenlos schlecht, dass es hier hingehört. Das Tagebau Sünde ist, die zerstörten Flächen hinterher bestenfalls als Seenplatte "renaturiert" werden können, sich Menschen mit ihrem Leben für den Erhalt der Umwelt einsetzen und die Kohle einer der Klimaschädlinge schlechthin ist - alles das geht an der Fraktion der CDU in NRW komplett vorbei. Da kann man nur aufrufen, Frau Plonsker nie wieder für was auch immer zu wählen. 
Machen wir weiter mit der bayerischen Schwester der CDU, der CSU. Was sieht der schnelle Beobachter dieses Plakats, wenn er mit dem Auto vorbeifährt? "Nein, Nein, Nein". Und das Blau der CSU. Okay, mag der eine oder andere denken, ich hätte ja die CSU sowieso nicht gewählt, aber gleich dreimal Nein? Oder gibt es auf dem Wahlzettel drei Stimmen und man kann sein Missfallen auch mit 3 Neinstimmen zum Ausdruck bringen? Aber, selbst wenn man das "Schluss mit" auch noch wahrgenommen hat, was soll uns das sagen? Ist die CSU jetzt die "Ja-Partei"? Also, ja zum Umbau der Wirtschaft zum besseren Klimaschutz? Ja zum Kommunismus? Ja zum Tempolimit? Ja zur Abberufung von Andi Scheuer? Hey, so eine Ja-Partei wäre ja voll cool. Aber bei diesen Themen würde von der CSU ja nur "Nein, Nein, Nein, NEIN!" kommen ...

Die zweijährige Tochter meiner Nachbarn spricht inzwischen gut verständliche 3-Wort-Sätze, dem Alter entsprechend. Herr Keller, der für was eigentlich, kandidiert ist anscheinend über den 2-Wort-Satz nicht hinausgekommen. Vertrauen? In den Keller? Da wo es dunkel und unheimlich ist? Oder wir vertrauen darauf, aus dem Keller wieder ans Tageslicht zu kommen? Man weiß es einfach nicht. Vielleicht ist es auch das Vertrauen des Herrn Keller, dass die Wählerschaft inzwischen so abgestumpft ist, dass zwei Wörter, ein Schlipsträger und ein Parteilogo reichen um eine Wahlentscheidung zu treffen. Die Klientel ist aber tatsächlich eher weiter rechts anzutreffen.

Dienstag, 25. Februar 2020

Briefmarken - die 10.

Hallo und herzlich Willkommen zur 10. Ausgabe von "Briefmarken sammeln", der beliebten Rubrik mit den Plakatfails. Starten wir mit der zur Zeit ein wenig unter Druck stehenden "Alternative". Unter Druck stehen passt ja auch zum Thema dieses Plakats, weil besser wäre es ja, wenn der Feuerwehrschlauch beim Löschen unter Druck stehen würde. In den Druck würde ich allerdings nur Plakate geben, die wenigsten annähernd mit der deutschen Grammatik konform sind. 

Ein weiteres Attribut für einen guten Feuerwehrmann ist natürlich die Zielorientierung. Was natürlich insgesamt für alle Professionen eine gute Qualifizierung wäre. Ob man allerdings unbedingt im großen Rat des Bezirks Frauenfeld in der Schweiz seine Zielorientierung dadurch beweißt, dass man sich mit einem Jagdgewehr dorthin begibt, darf bezweifelt werden. Ich denke schon, dass das den einen oder anderen politischen Mitbewerber unangenehm berühren könnte, wenn er ins Visier genommen wird. 






Kommen wir mal wieder zur FDP, die ja immer für die absurdesten Wahlplakate bekannt ist. Ich würde fast soweit gehen zu sagen, dass wenn es die FDP nicht gäbe, wir noch keine 10 Ausgaben "Briefmarken sammeln" hätten. Dieses Mal also ein Gorilla namens Harald. Harald der Gorilla möchte gerne in den Stadtrat. Dass das bei der derzeitigen politischen Gemengelage auf Listenplatz 19 wohl eher nicht klappen wird ist natürlich ein wenig bedauerlich. Interessant ist, ob das Wahlgesetz überhaupt Gorillas die Wählbarkeit zuspricht. Ich wäre ja dafür.

Irgendwie erinnert mich Max Josef Schröck an einen bekannten amerikanischen Schauspieler, der seine Karriere verkokst hat und nun in die Niederungen der Kommunalpolitik herabgestiegen ist. Freibier soll es nun geben, dafür keinen Sozialismus. Klingt komisch, ist aber so. Aber ist denn Freibier für alle nicht auch irgendwie etwas sozialistisch? Und steht das "S" in CSU nicht irgendwie für "Sozial"? Aber gut, das "C" steht ja auch für "Christlich", da sollte man sich nichts bei denken. Allerdings wundert es schon ein wenig, dass die CSU zur Abwehr des drohenden Sozialismus schon zur letzten Waffe des Populisten greifen muss, denn dass unsere Gesellschaft durch den Sozialismus bedroht wird, dass ist doch gerade nicht irgendwie das Thema, oder?


Da halten wir es doch lieber mit dem Bürgermeisterkandidaten für Pfronten, den Haf Alfons. der bringt es endlich mal auf den Punkt. "Ja." - mehr kann jetzt eigentlich nicht mehr kommen in dieser Rubrik. Dieser komplett eingedampfte Minimalismus bringt alle politischen Aussagen und Inhalte auf eine einfache Formel: "Ja.". Mehr braucht es nun wirklich nicht. Man darf gespannt sein, ob dieses Statement wirklich für 100% reichen wird.

Sonntag, 5. Januar 2020

Briefmarken sammeln - Teil 9

Neues Jahr, neue Briefmarken. Also auch von dieser Stelle ein frohes und gesundes neues Jahr an alle Mitsammler.

Beginnen möchte ich heute nicht mit einem Plakat, sondern mit einem Artikel über den Wahlkampf in Gütersloh. Wohl selten passte ein Untertitel so gut zu einem Foto wie dieses Mal. Knapp zwei Kopf Größenunterschied machen die "Augenhöhe" zu alternativen Fakten.
Kommen wir zu unseren südlichen Nachbarn, den Österreichern. Anscheinend stehen auch hier dieses Jahr wieder Wahlen an, deren Aufakt jetzt begangen werden soll. Anscheinend war der visionäre Plakatgestalter so von seinem geschwungenen "W" angetan, dass er das fehlende "T" glatt vergessen hat. Vielleicht handelt es sich aber auch um ein Theaterstück, dessen erster Akt in Österreich "Auf-Akt" heißt. Dann stellt sich natürlich die Frage, wann wir denn den "Zwischenakt", den "Dramaakt" und den "Schlussakt" bekommen, gibt es doch nur einen Termin bisher.
Ach Herr Kaiser, weil es mit den Versicherungen nicht mehr so gut läuft, soll es jetzt die Politik sein. Das Sacko locker über die Schulter geworfen, soll hier eine gewisse Dynamik auf dem Bild erzeugt werden. Dazu passt der dynamische Umgang mit der Rechtschreibung oder aber der Geographie. Denn das "Weil's" befindet sich ja zur Zeit in Niedersachen.
Schön auch, dass jetzt die Vampire für die CDU in Cloppenburg kandidieren dürfen und ihre Bedürfnisse auch gleich auf einen Bauzaun bringen dürften. Mehr "Miteinader", also Blut für Alle soll es sein. Verständlich, aber natürlich selbst im schwarzen Cloppenburg schwer durchzusetzen. Interessant wird in diesem Zusammenhang das mit dem Kreuz, dem Weihwasser und den Blutsaugern. Man darf gespannt sein. 
Kommen wir zur CSU, die ja gerade unrühmliche Schlagzeilen macht, weil sie keinen Muslim als Bürgermeister in Wallerstein haben will. Da bekennt man sich doch lieber zu den alten Werten und ballert sich am Sonntagabend erstmal schön die Birne weg. Und da übermäßiger Alkoholgenuss ja bekanntlich stark macht, spielen Inhalte in diesem Kontext ja keine Rolle. Einen Gewinner wird der Abend sicherlich haben, die Wirtin vom "Zum Grünen Baum" freut sich bestimmt schon über die klingende Kasse. Fragt sich nur, ob denn die CSU für die Zeche aufkommt, oder jeder zahlen muss? Ich denke ja letzteres, das kennen wir ja inzwischen von Herrn Scheuer und Co. 

Dienstag, 6. August 2019

Briefmarken sammeln - Teil 8 / Wahlkampf im Osten

Im Herbst wird in Brandenburg, Sachsen und Thüringen ein neuer Landtag gewählt und so langsam kommt die Wahlkampfmaschinerie der einzelnen Parteien in Schwung. Und damit kommen auch wieder neue Sammelstücke für diese beliebte Rubrik zusammen. 


Den Anfang macht heute die CDU. Wie schon hier analysiert wurde, hat die Union ganz offensichtlich zur Zeit ein Problem mit ihrem Corporate Design. Nun ist also die Farbe "Grün" an der Reihe. Schätzen die Pateistrategen die Wähler tatsächlich für so einfach gestrickt ein, dass diese anstatt die Grünen zu wählen, ihr Kreuz bei der CDU machen? Ein wenig mehr Intelligenz sollte man den Menschen im Lande schon zutrauen - auch wenn für meinen persönlichen Eindruck sich die Grünen tatsächlich immer häufiger wie eine konservative Partei verhalten. Insgesamt wird es aber nun wirklich dringend Zeit für die Union, sich auf ein einheitliches Design zu einigen, sonst wird der Auftritt genauso beliebig wie die Politik.

Willy Brandt dreht sich gerade schwer im Grabe um. Macht doch die unsägliche "Alternative" jetzt tatsächlich mit seiner berühmten Aussage und seinem Bild Wahlkampf. Ich hoffe doch stark, dass die Erben des Nobelpreisträgers dem ein rasches Ende setzen. Für Willy Brandt wäre es unerträglich, in den Kontext einer offen rechtsextremen Partei gesetzt zu werden - genau wie es vielen Menschen geht, die sich in ihrer politischen Arbeit von ihm inspiriert fühlen. So wie ich. Und auch der Demokratiebegriff dieser Vereinigung gilt ja immer nur, solange sie sich in der Opferrolle fühlen. Für anständige Menschen, die ein offenes und buntes Weltbild haben, wäre die Demokratie bei der Machtübernahme der "Alternative" schnell vorbei.



Deutlich harmloser ist der Versuch von Dirk Panter in Sachsen mit einer Anspielung auf seinen Namen Aufmerksamkeit zu erregen. Immerhin kommt der mit diesem Plakat der Forderung der PARTEI, Inhalte zu überwinden, schon ziemlich nahe und auch der so trendige Hashtag #EinsatzFürLeipzig bringt es zur Zeit auf gerade einmal fünf Tweets. Eine erfolgreiche Kampagne sieht anders aus. Dass ein Pant(h)er im deutschen Sprachgebrauch eine schwarze Großkatze ist, geschenkt. 





Ein wenig ratlos lässt den Autor das folgende Großplakat der CDU zurück. Das die dominierende Farbe in Brandenburg auf einmal "Rot" ist, sei es drum. Aber das Brandenburg gefährlicher werden soll, wenn auch erst einmal nur für Kriminelle, was will uns das sagen? Aufruf zur Selbstjustiz? Und selbst wenn hier nur eine verbesserte Polizeiarbeit gemeint ist, so geht doch die Kriminalitätsrate in Brandenburg zurück, wie ja sogar die Polizei selber mitteilt. Insgesamt trägt dieser Slogan der Verrohung der Sprache in Deutschland in den letzten fünf Jahren deutlich Rechnung. Man kann abwarten, wann die erste Forderung nach der Wiedereinführung der Todesstrafe kommen mag. Ob man mit einer immer brutaleren Sprache tatsächlich Wähler von der "Alternative" zurückgewinnt? Ich wage es zu bezweifeln. Am Ende wird auf der Seite der Rechten immer nach dem Motto gehandelt: "Immer ein wenig Krasser aus du."

Zum Abschluss noch ein klassischer Typo aus Nordsachsen für Liebhaber. "Kanditaten" steht für sich selbst. 

Mittwoch, 12. Juni 2019

Briefmarken sammeln - Teil 7 / nach der Wahl ist vor der Wahl

Liebe Freunde des gepflegten Briefmarkensammelns, liebe Liebhaber des Wahlplakatfails, hier kommt Nachschub. Heute haben wir einen bunten Mix aus Bildunglücken und Probleme mit der deutschen Rechtschreibung.


Fangen wir doch einmal mit Sören an. Sören trinkt gerne Bier. Und Sören hat einen Styleberater, der, na ja, vom Style nicht wirklich viel versteht. Aber immerhin hat es für Sören für 1089 Stimmen gereicht. Vielleicht hätte es ohne Bart und Bier sogar für einen Sitz im Stadtrat gelangt. Aber hinterher ist man ja immer schlauer. Wir werden dann mal beobachten, wie Sören bei den nächsten Wahlen gestyled ist.






Und weil wir gerade bei der SPD sind und weil wir gerade auch beim Shaming sind, hier der nächste Bewerber der SPD in Halle. Es hat ja fast den Anschein, als wenn es in Halle keine Wahlkampfleitung der SPD gegeben hat und jeder einfach mal so drauf los plakatiert hat. Wenn das Bier von Sören ja immerhin noch für ein vierstelliges Ergebnis gut war, konnten die Wähler mit dem Wikinger Lars nicht wirklich etwas anfangen. 387 Stimmen hat er eingefahren, ein doch sehr unterdurchschnittliches Ergebnis. Das kann aber vielleicht auch daran liegen, dass die Wikinger in Halle jetzt keine so große Tradition und Fanbase haben. 











Ob wir überhaupt schon mal wa's von den Freien Wählern hatten? Ich denke nicht. Al'so, dann hier die Premiere. Die Freien Wähler Düsseldorf haben zwei Dinge für sich entdeckt: Magenta als Farbe und das Deppenapostroph für ihre Texte. Ob da's Problem mit der Farbe und der künstlerischen Rechtschreibung inzwischen gelös't wurde ist nicht bekannt. Aber immerhin reichte es ja für 2 Sitze im Rat der Stadt Düsseldorf. 





Und da sag doch noch einmal einer, die CDU wäre nicht fortschrittlich. Postgender ist jetzt also auch bei den Christdemokraten angekommen. Und zwar so erfolgreich, dass die Kandidat*in im ersten Wahlgang auf satte 45,49% der Stimmen gekommen ist.  Ich fürchte aber, dass die Plakatdesigner das mit dem Postgender dann doch nicht richtig verstanden haben. Es geht nicht darum, einer Person ein anderes Geschlecht zuzuordnen, sondern das Geschlecht irrelevant zu machen. Besser wäre also gewesen: "Sandra Röse - Unsere Person für Oyten" oder "Unser Dingens für Oyten". Nur mal so, falls für die Stichwahl neu plakatiert wird. Und übrigens, die feine Ironie die hier vermittelt werden sollte, fängt nur dann, wenn sich der Wähler mit dem Geschlecht der anderen Kandidaten beschäftigt hat. Daher: Ironie funktioniert nicht auf Wahlplakaten. 


Zum Abschluss wird es dann noch Liberal-Philosophisch. "Gemeinsam in die richtige Richtung." Der Intellektuelle unter den No-Sense-Slogans im Wahlkampf. Man überlege sich doch nur einmal die Alternativen: "Getrennt in alle Richtungen." oder auch "Zusammen verlaufen." Wir sind jetzt schon fast auf der Metaebene und dem tiefen Inneren Sinn eines Plakats. Leider hat es in Osnabrück nur für 109 Stimmen, also gut 35 Wähler, gereicht. Schade eigentlich, dass in einer Universitätsstadt nicht mehr Wähler bereit waren mehr Philosophie in der Politik zu wagen.



Donnerstag, 9. Mai 2019

Briefmarken sammeln - Teil 6


Es ist immer noch Wahlkampfzeit, und damit ist auch Erntezeit für den fleißigen Briefmarkensammler. Den Anfang macht heute die hier immer wieder vertretende "Alternative". Diese hat die Entwicklungshilfe für sich entdeckt. Und hier insbesondere die Nachtruhe in Ciudad Guayana in Venezuela. Zumindest tritt die "Alternative" für ein Nachtflugverbot auf dem dortigen Flughafen "Macagua Airport" Kürzel SFX ein. An und für sich, Ok, kann man ja nichts gegen sagen. Ob das allerdings einem Flughafen etwas nutzt, der sowieso kaum Flugbewegungen hat - na ja, das muss jeder für sich selber wissen. Zumindest scheint dann irgendwie die Erkenntnis
gekommen zu sein, dass es sich ja aber auch mal wieder um einen Typoerror gehandelt hat und in Wahrheit der Flughafen Berlin-Schönefeld (SXF) gemeint ist. Das war es dann schon wieder zu dem Thema Entwicklungshilfe bei der Alternative. 





Na, Daniel, sollen wir vor dem Shooting Happy Pills einwerfen? Ich meine, "Gebt das Hanf frei" ist ja die eine Sache, aber so offensichtlich auf Aufputschmitteln zu sein? Eigentlich wirkt das Photo ja schon sehr gePhotoshoped. Wobei, wenn man sich die anderen Bilder von Daniel Köbler im Netz so ansieht, irgendwie scheint das ja der Dauerzustand zu sein, in dem er sich befindet. 


Kommen wir zur FDP, auch immer wieder mit Sahnestücken hier vertreten. Frau Dr. Hüskens stellt also eine durchaus richtige Verbindung zwischen Bäumen und Parkplätzen her. Parkplätze wachsen nicht, sondern werden gebaut. Und zwar häufig da, wo vorher mal Bäume standen. Wer also mehr Parkplätze will, wie Fr. Dr. Hüskens, der muss zwangsläufig Bäume fällen. Folgerichtig finden sich auf der Homepage der Kandidatin dann auch keine Auslassungen zu Umweltthemen - aber immerhin kann man spenden. Passt zur Mövenpickpartei - irgendwie.

In unserem letzten Beitrag wurde ja das Problem der CDU mit ihrem Corporate Design gesprochen. Nun, bisher konnte man sich ja bei der SPD immer auf eins verlassen, egal wie unzuverlässig die Politik auch sein mag, Rot sind sie immer, die Sozen. Dachte man. Aber entweder war bei der Druckmaschine, die diese Plakate gedruckt hat ein deutlicher Fehlbestand an Magenta vorhanden, der Druckmeister hat eine Farbsehschwäche oder die SPD hält Wähler der "Alternative" tatsächlich für so Naiv, dass sie die SPD wählen, wenn die Plakate nur blau genug sind. Ich tippe mal, dass das nicht funktionieren wird. Es gilt immer die Regel: "Der Wähler wählt lieber das Original, nicht die billige Kopie". Und ob die SPD tatsächlich am rechten Rand fischen sollte, das müssen die Strategen in Sachsen mit sich selbst ausmachen.

Auch unser letzter Gast für heute kommt mal wieder von der FDP. Dieses Plakat stammt noch von den letzten Wahlen in Bayern, wo die Begriffsaddition bei den Liberalen ja hoch im Kurs stand. Ich glaube ja immer noch, dass diese Texte ein Generator ausgespuckt hat. Zwei Listen von Begriffen, eine mit Solchen, die ein modernes Image darstellen sollen und eine mit Wörtern, die für traditionelle Werte stehen und ab geht es. Wie anders können solche Plakate entstanden sein?

Blockchainanwendungen in der Politik sind im Moment ja noch eher dünn gesät und der moderne, weltoffene Bayer dürfte sich doch nicht damit zufrieden geben, auf Blasmusik reduziert zu werden. Weil die Politik der 50er Jahre - das ist doch dann eher die CSU in Bayern. 

Dienstag, 16. April 2019

Briefmarken sammeln (5) ... Animal Edition


Und es ist mal wieder an der Zeit - die beliebte Rubrik "Briefmarken sammeln" geht in die fünfte Runde. Dieses Mal mit dem Sonderthema "Tiere auf Plakaten". Den Anfang macht dieses Mal dieser schöne, rote Kater(?) auf Russland. Gewinnend sein Gesichtsausdruck, überzeugend sein Programm. Sicherlich wird er bei der fraglichen Wahl mit deutlichem Vorsprung vor dem Dackel der Sozialistischen Vereinigung und dem Hamster der Monarchisten das Mandat gewonnen haben. Warum allerdings sich hier der Onkel mit den Orden mit auf das Plakat geschlichen hat, wäre noch zu evaluieren.





Weiter geht es mit diesem Hund aus Hamburg. Karina wäre ein eher unüblicher Name für einen Rüden, also gehen wir einmal davon aus, dass es sich hier um eine Hündin handelt. Rassesicher bin ich hier nicht, aber das wäre ja auch rassistisch. Und davon ist ja auch diese Partei weit entfernt. Das Hunde allerdings Nachnamen haben, kenne ich nur bei prämierten Züchtungen und die heißen dann ja eher schon "Oskar vom dicken Zwinger" oder so. Weber macht da nicht so viel her. Leider scheint die Kleine es nicht geschafft zu haben, ich habe zumindest noch nichts von einem Hund in der Hamburger Bürgerschaft gehört.


Die drei Kandidaten auf dem nächsten Plakat heißen "Susann, Prinzessin und Preußen", ich denke mal von links nach rechts. Hier fällt das Motiv in der Mitte ein wenig aus dem Rahmen, erinnert das Make Up im Gesicht doch schon fast an eine Frau. Vielleicht wurde hier auch zu stark mit Photoshop gearbeitet. Der Grafiker sollte da noch einmal in sich gehen, das verwirrt doch nur. Hoffentlich hat man in Potsdam bei der Kommunalwahl drei Stimmen - ich könnte mich sonst eher nicht entscheiden, welchen der drei Knuddels ich den wählen sollte.



Bibi und Tina haben eine neue Freundin gefunden, auch Petra auf Molotow reitet jetzt geschwind im Wind. Die Freiheit soll sich wohl im Verzicht auf die Stiefel und dem Helm ausdrücken, sehr subtil. Und dann kommt das Plakat auch fast ohne dumme Wortspiele aus. Respekt für dieses gelungene Motiv. Nicht. So richtig frei wäre es ja dann gewesen, wenn Frau Federau dann noch auf den Sattel verzichtet hätte - aber das wäre wahrscheinlich zu wild gewesen. Auf der anderen Seite hätte diesen Menschen von Gestern auch einen Damensattel zugetraut. 
Und dann haben wir da noch den Ministerpräsidenten von der CDU, der im Museum kleine Kinder anquatscht und ihnen einen Bären  Elefanten aufbinden will. Die Metapher des Elefanten im Porzellanladen, die ja gut auf den Umgang der Union mit den Bürgerrechten passen würde, spare ich mir mal. Aber das ein Elefant nie etwas vergisst, das gilt im Bereich der CDU ja sicherlich auch für Artikel 13 ...

Freitag, 21. September 2018

Briefmarken sammeln - Teil 4

So, nun stehen wieder einmal Wahlen vor der Tür und das sollte doch Anlass genug sein, einmal wieder das Briefmarkenalbum aufzuklappen.

Anfangen wollen wir heute mit einer kleinen Sammlung von Beispielen aus dem Slogangenerator 1.0, der leider nur einen Satz erzeugen konnte: "Fortschritt statt Stillstand". Da diese ältere, noch DOS-Basierte Version der Software inzwischen als Freeware vorliegt, bedienen sich hier alle Parteien. Zumindest die grafische Gestaltung machen anscheinend noch anderen Tools - sonst würde das ja unter Umständen noch jemand verwechseln.


 Weiter geht es, mal wieder mit der FDP, die auch in dieser Folge mehrfach vertreten ist. Es muss doch einfach etwas geben, dass genau so schlimm ist, wie kein Netz zur Verfügung zu haben. Mal überlegen, was hat den auch vier Buchstaben und ist doof?  Fett - hatten wir schon. Kohl? War in der CDU, auch doof. Pest - Ja, Pest ist toll. Beulen habe ich jetzt auch, allerdings am Kopf, vom auf den Tisch schlagen.
Also, auf meinem Eis steht keine Bonsaikuh. Das wäre auch für alle Beteiligten ein wenig schwierig. Erst einmal entsteht bei Ablecken einer Kuh ein unerwünschter, pelziger Geschmack auf der Zunge. Dann schmeckt Kuh ein wenig nach - Rind. Und dann bekommt ja das arme Tier kalte Füße und möchte eigentlich auch nicht abgeschleckt sein. Insgesamt also ergibt sich, dass es keinen Markt für Kühe auf Eis gibt, es also keine Leistung ist, die Kuh vom Eis zu nehmen. Vielleicht wäre ein besserer Slogan "Wir malen die Schimmel weiß an".
Es gibt ja Dinge, die sind so absurd, dass man es kaum glauben kann. Gespannt wären wir, ob es einen Stream von dem Event gibt. Die örtliche Presse sollte ja unter Umständen auch ein gewisses Interesse gehabt haben."Stadtrat läßt die Hose runter" - "Die nackte Wahrheit", hach ich könnte stundenlang Schlagzeilen erfinden. Und wer mehr wissen möchte: Es gibt sogar ein Promovideo.
Lieber Herr Samitz, 
wenn Sie auf ihrem PC Texte erfassen, dann gibt es diese lustige Funktion, die sich "Rechtschreibprüfung" nennt. Die macht dann diese ulkigen roten Kringel unter ihren Tippfehlern. Haben Sie das schon einmal ausprobiert? Ich würde ihnen das ja gerne mal empfehlen, bevor Sie wieder mehrere hundert Plakate drucken lassen, die einfach zum Fremdschämen einladen. Und da Sie als Listenkandidat auf Platz 55 wohl eher keine Chance auf ein Mandat und damit viel Kohle haben, selbst jede Open Source Textverarbeitung bietet dieses Feature.
Ach, Alfred. Was soll ich als Wähler denn jetzt nur mit dieser Botschaft anfangen? Ich meine, du läufst mit einem vermeintlich werbefinanzierten Hoodie durch die Gegend, siehst eher aus wie ein sich auf ein FDP-Wahlplakat verirrter Pirat aus und probierst jetzt auch noch mit einem nur Nerds etwas gebenden Slogan zu punkten. Wie soll das denn gehen? Über 99% aller potentiellen Wähler können doch mit "Comic Sans" nichts anfangen, geschweige denn verstehen sie die Botschaft dahinter. Mein Tipp: Es wird auch nach der Wahl bei Dir nicht für Anzug und Krawatte, wie es von der FDP erwartet wird, reichen. Und ein Protipp hinterher: Probiere doch nächstes Mal für die Fotos ein wenig zu lächeln. Ein "Ein-Finger-Lächeln" würde ja schon reichen. Dann bekommst du wenigstens ein paar Stimmen von denen, die in Bayern auf Hamburger Szene Look stehen.
Und zu guter Letzt, auch wenn es kein Wahlplakat ist, ist dieses Bild doch so gut, dass es keiner weiteren Kommentierung bedarf.