Es gibt ja seit geraumer Zeit in Delmenhorst eine sogenannte "Lenkungsgruppe Graftbogen", die sich um den weiteren Umgang mit der Brache kümmern soll. Inzwischen wächst aber sprichwörtlich das Gras über diese Angelegenheit. Keine aktuellen Vorschläge, keine Diskussionen, keine Öffentlichkeit. Ausser, das Herr Ogonovski von der CDU anscheinend inzwischen im Aufsichtsrat dieser Gruppe sitzt ( ist das eigentlich eine bezahlte Tätigkeit? ) hört der interessierte Bürger nichts.
Dieses läßt ja eigentlich nur zwei Schlussfolgerungen zu:
Entweder die Gruppe macht garnichts
oder die Gruppe arbeitet weiter im Geheimen und schafft Fakten, die nicht mehr zu diskutieren sind.
Man hofft ja fast, das das Erste zutrifft.
Ein Politiker in Delmenhorst
Ansichten, Vorschläge, Meinungen und alles andere was einem Politiker in Delmenhorst einfällt.
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Freitag, 7. Mai 2010
Samstag, 16. Januar 2010
Wovor habt Ihr eigentlich Angst ?
Ein großes Thema in Delmenhorst ist ja immer noch die Nachbebauung des ehemaligen Hotelareals an der Graft. Nachdem alle Bürgervorschläge zur Nutzung des, nunmehr abgerissenen, Bauwerks nicht zum tragen kamen wurde inzwischen ja, wie hier schon ausgeführt, ein Plan aus dem Hut gezaubert, das Wohnen und Arbeiten in der Graft vorsieht. Natürlich wurde dieses Konzept erstellt, ohne die Einwohner Delmenhorsts einzubeziehen. Bewundern darf man die Pläne, aber mitreden, Nein, das kommt nicht in Frage.
Nun geistert seit einiger Zeit die Idee einer sogenannten "Bürger Ideenbörse" durch die Stadt, eine Einrichtung mit deren Hilfe die Anregungen der Bevölkerung gesammelt und in die Politik eingebracht werden sollen. Da sich keine der Parteien den Schuh des Spielverderbers anziehen will, sind also alle erst einmal von diesem Vorschlag begeistert.
Dumm nur, das Delmenhorst ja pleite ist, und deswegen dieses Jahr keine Haushaltsmittel für die "BIB" zur Verfügung stellen kann. Kann man nichts machen. Und, ja, Anregungen für die Bebauung des Graftbogens aus der "BIB" heraus, na ja, das ist doch jetzt zu spät, das würde die ganzen Planungen verzögern.
So bügelt man unliebsame Initiativen ab und kann weiter seine Kungelspiele spielen.
Der normale Bürger und Pirat wundert sich da. Eilt die Bebauung des Graftbogens so sehr, das man jetzt auf Gedeih und Verderb den vorliegenden Plan umsetzen muss? Ist etwa gar Gefahr in Verzug? Oder haben sich da hinter den Kulissen mal wieder einmal Dinge abgespielt, die nicht Öffentlich werden dürfen?
Wir Piraten in Delmenhorst fordern daher, die Bürger in die Entscheidung zur Bebauung einzubeziehen und ein transparentes, nachvollziehbares Entscheidungsverfahren aufzulegen.
Es kommt doch hier auf ein Jahr mehr oder weniger nicht an, wenn das Ergebnis breit getragen wird.
Nun geistert seit einiger Zeit die Idee einer sogenannten "Bürger Ideenbörse" durch die Stadt, eine Einrichtung mit deren Hilfe die Anregungen der Bevölkerung gesammelt und in die Politik eingebracht werden sollen. Da sich keine der Parteien den Schuh des Spielverderbers anziehen will, sind also alle erst einmal von diesem Vorschlag begeistert.
Dumm nur, das Delmenhorst ja pleite ist, und deswegen dieses Jahr keine Haushaltsmittel für die "BIB" zur Verfügung stellen kann. Kann man nichts machen. Und, ja, Anregungen für die Bebauung des Graftbogens aus der "BIB" heraus, na ja, das ist doch jetzt zu spät, das würde die ganzen Planungen verzögern.
So bügelt man unliebsame Initiativen ab und kann weiter seine Kungelspiele spielen.
Der normale Bürger und Pirat wundert sich da. Eilt die Bebauung des Graftbogens so sehr, das man jetzt auf Gedeih und Verderb den vorliegenden Plan umsetzen muss? Ist etwa gar Gefahr in Verzug? Oder haben sich da hinter den Kulissen mal wieder einmal Dinge abgespielt, die nicht Öffentlich werden dürfen?
Wir Piraten in Delmenhorst fordern daher, die Bürger in die Entscheidung zur Bebauung einzubeziehen und ein transparentes, nachvollziehbares Entscheidungsverfahren aufzulegen.
Es kommt doch hier auf ein Jahr mehr oder weniger nicht an, wenn das Ergebnis breit getragen wird.
Samstag, 5. Dezember 2009
(K)ein Hotel für Delmenhorst.
Nur mal zur Erinnerung: In 2006 wollte der inzwischen verstorbene Neonazi und Anwalt Rieger angeblich das alte Grafthotel in Delmenhorst kaufen um dort ein Schulungszentrum für Rechtsradikale einzurichten. Die Medien nahmen sich dieses Themas gerne an Wie hier z.B. der Focus und in Delmenhorst bildete sich rasch eine sehr rürige und außerordentlich breit getragene Initiative gegen dieses Vorhaben. Und wir alle haben das Vorhaben, dem Hotelbesitzer das Geld zukommen zu lassen, das er haben wollte, in irgendeiner Form und Weise unterstützt. Letztendlich nahm auch alles ein (glückliches) Ende, das Nazi-Schulungszentrum konnte dank einer sehr großen Spende der Bürger der Stadt verhindert werden. Alles das könnte ein schönes Beispiel für das Engagement der Bürger und direkte Demokratie sein. Könnte, ja, wenn nicht auch hier die Politiker sämtlicher im Stadtrat vertretenen Parteien und Gruppierungen es mal wieder geschafft hätten, den offensichtlichen Bürgerwillen zu ignorieren und sogar, wenn man die letzten Planungen sieht, sogar ins Gegenteil zu pervertieren. Sollten Anfangs noch engagierte Bürger in die Entscheidungen einbezogen werden, was man denn jetzt wohl mit dem Neuerwerb anfangen wollte, ist inzwischen davon überhaupt keine Rede mehr. Im Gegenteil, noch ein nichtfunktionierendes Hotel in Delmenhorst, das will hier keiner. Nicht ein Bürger, mit dem ich in der letzten Zeit gesprochen habe, hat Verständnis für solche Pläne. Mehr noch, gerade die Bebauung mit Wohnhäusern und Eigentumswohnungen wirkt auf mich geradezu kontraproduktiv. Schon vor dem geplanten Verkauf an Rieger gab es regelmäßig Beschwerden des Hotelbetreibers über den Lärm des zweimal im Jahr stattfindenden Kramermarktes. Nur zum Verständnis, wir reden hier von dem Betreiber eines kaum belegten Hotels. Worüber sich die Bewohner der neu zu errichtenden Häuser als erstes beschweren werden kann sich der geneigte Leser nun wohl auch selber vorstellen. Ausserdem würde eine solch' große Baumassnahme auf lange Zeit die Benutzung der städtischen Grünanlagen deutlich einschränken, von den Schäden für Flora und Fauna überhaupt nicht zu reden.
Letztendlich würde also von der Initiative der Delmenhorster Bürger nur ein neues Wohnviertel für wohlhabene Schlafbürger und ein neuer Quell der Unruhe entstehen. Ob sich die vielen Schüler, Kindergärten, Firmen, Aktionsgruppen und nicht zuletzt die einzelnen Aktivisten von 2006 das wohl gewünscht haben?
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